Ein Leben ohne Konto

In der heutigen Gesellschaft funktioniert der Geldtransfer fast ausschließlich via Überweisungen. Nur noch selten erlebt man die Aus- und Bezahlung mit Bargeld. Das Einkaufen von Lebensmittel, kleinere Anschaffungen bis zum 300 Euro Bereich, oder Dienstleistungen wie Friseur, Werkstattreparaturen oder Besuche in Restaurants werden jedoch weiterhin bar bezahlt. Natürlich gibt es auch jede Menge Menschen, die mit ihrer Kreditkarte auf Shopping-Tour gehen, der Nachteil ist natürlich, das man nur allzu schnell den Überblick über seine Ausgaben verliert und somit sehr schnell ohne Konto überziehen kann.

Um das überzogene ohne Konto wieder auszugleichen, muss man meist noch Zinsen vom Minusbetrag zahlen! Also sollte man generell besser mit Bargeld seine Kleidung, Lebensmittel und so weiter bezahlen!
Doch versinkt man erst einmal in der Schuldenfalle, ist es immer schwer wieder aus ihr herauszukommen. Nach einiger Zeit passiert es oft, das die Banken ihren Kunden die Konten kündigen, also diese auflösen. Der ehemalige Kontoinhaber steht dann vor einem Haufen Probleme.

Das Leben ohne Konto ist mit einem Leben ohne Identität zu vergleichen. Angefangen bei der Bezahlung der Wohnung. Falls der Schuldner noch eine Wohnung besitzen sollte, so lassen sich die allerwenigsten Vermieter auf eine Bargeldzahlung ein. Ein Glück für alle verheirateten Paare, oder Menschen mit Freunden, die die Bezahlung übernehmen. Sitzt der Schuldner bereits auf der Straße, so kann er die eigene Wohnung in der Regel gleich vergessen, keine Vermieter lässt sich zu einer Bezahlung durch Bargeld, eventuell sogar durch das Versenden via Post überreden.

Für alle berufstätigen ist ein Leben ohne Konto undenkbar. Wie sollte er denn seine Steuern vom Gehalt bezahlen? Einen Job ohne Konto zu finden ist auch nur in den Bereichen Minijobs, oder Schwarzarbeit denkbar!!!
Für viele bedeutet der Verlust des eigenen Kontos den Ab- beziehungsweise totalen Ausstieg aus der Gesellschaft!

Im letzten Jahr wurden eine halbe Millionen erwachsene Menschen in Deutschland registriert, die über kein eigenes Konto verfügen. Und dabei zählen Kontos als Standard im heutigen Leben. Schon manche Schulkinder bekommen ihr erstes eigenes Konto mit 14 oder 15 Jahren. Darauf wird dann beispielsweise das Taschengeld eingezahlt. Diese ohne Konten sind für Schüler in der Regel kostenlos, bis sie entweder über ein entsprechendes Einkommen verfügen, oder ihre Schullaufbahn beendet haben.

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