Girokonto ohne Schufa – das muss der Verbraucher beachten!

Gründe für einen negativen Schufa Eintrag gibt es viele. Nicht immer ist ein negativer Schufa Eintrag selbstverschuldet und häufig erfahren die Betroffenen erst davon, wenn sie zum Beispiel ein Bankkonto eröffnen möchten.

Die meisten Banken vergeben bei einem negativen Schufa Eintrag kein Girokonto. Besonders im Internet werben viele Banken mit einem Girokonto ohne Schufa-Auskunft. Das bedeutet, dass ein Girokonto ohne Bonitätsprüfung und Schufa Auskunft vergeben wird. Häufig handelt es sich dabei allerdings um Konten im Ausland, die wegen der teilweise hohen Gebühren, die für Auslandsüberweisungen anfallen, eher uninteressant sind. Einige Direktbanken vergeben ebenfalls Konten ohne Schufa Prüfung mit jedoch teilweise sehr hohen Gebühren. Kontoführungsgebühren von 10 Euro sind hier keine Seltenheit, ebenso wenig Kontoeröffnungsgebühren und Gebühren für jede Buchung.

Das Recht des Verbrauchers auf ein Basiskonto

Jeder, der Probleme hat ein Girokonto zu bekommen, sollte wissen, dass in Deutschland das Recht auf ein Basiskonto für jeden erwachsenen Menschen besteht. Dieses Basiskonto wird zum Beispiel von der deutschen Postbank oder den Sparkassen angeboten. Das Recht auf ein Basiskonto kann notfalls sogar eingeklagt werden. Die Verbraucherschutzzentralen geben zum Thema Auskunft und helfen auch gegebenenfalls bei einer Klage.

Das Basis- oder Mindestkonto

Das Basis- oder Mindestkonto wird ausschließlich auf Guthabenbasis geführt. Überziehungen sind nicht möglich und auch eine EC-Karte für bargeldlose Zahlungen wird bei diesem Konto nicht vergeben. Ansonsten unterscheidet sich das Basiskonto jedoch nicht von einem normalen Girokonto. Überweisungen, Gutschriften, Onlinebanking und das Geldabheben an Automaten sind damit gewährleistet.

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